Geschichte von Leonidion

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Leonidio oder ,,Agielidi,, in tsakonischem Dialekt, ist die Hauptstadt der Provinz von Kynouria. Es wird gesagt, dass es von der Kirche St. Leonides benannt wurde, die am Strand gebaut wurde. Es liegt im fruchtbaren Tal des Flusses Dafnona, während sich die imposanten und beeindruckenden roten Felsen über ihm erheben.

Die „Tsakones“, als direkte Nachfahren der Dorer, werden zuerst in Texten von byzantinischen Autoren erwähnt und als die Elite der Wächter von Burgen beschrieben. Strenge und Einfachheit der Sitten und Gebräuche wurden bis heute gehalten. Uralt ist der tsakonische Tanz.

Merkmal dieses kreisförmigen Tanzes ist, dass Männer und ,,Tzoumpeloudes,, fest zusammen gehalten sind, während der erste des Tanzes in der Hand das Taschentuch hält.

Es ist eine traditionelle Siedlung mit historischen Denkmälern, Villen und Türme, die bevor 1800 gebaut worden sind und  neoklassischen Häusern der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich um zweistöckige oder dreistöckige Villen mit gepflasterten und Kieselhöfen, Zisternen und steinernen Tüllen, Steintreppen,  schönen Loggien mit Ziegeldächern, hohen weißen Steinmauern und geschnitzten und bemalten Decken, welche Merkmale der tsakonischer Architektur sind.

In Leonidio heute sind drei der schönsten Denkmäler des Peloponnes vor der Revolution bewahrt, wie der Turm von Tsikaliotis (1808), das Herrenhaus Polytimou (1816), die unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit Türen mit Waffenstellen sind. Das dritte Gebäude ist das Herrenhaus Katsikogianni (1807), am nördlichen Rand des Dorfes.

Sehenswert für jeden Besucher ist das Kloster von Elona (1500 n. Chr.), das atemberaubende Aussicht bietet.

Das Bild der Jungfrau soll die Arbeit des Evangelisten Lukas sein und es wurde von den gejagten Einwohnern vom Sumpf in Lakonien her gebracht.

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