Ostern

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In der Antike gab es an ausgewählten Positionen auf den Gipfeln der Berge die „Friktories“ das ein System für die Übertragung von Nachrichten über weite Strecken mit brennenden Fackeln war.

Auf diese Weise, sagt die Tradition, kam die Nachricht von dem Fall von Troja nach Mykene. Vielleicht im Zuge dieser alten telekommunikativen Praxis leuchten die Bewohner von Leonidio am Abend der Auferstehung, Hunderte von bunten Luftballons, die sie in den Himmel fliegen lassen, während die Priester ,,Christus ist auferstanden,, singen.

Jedes Haus der fünf Pfarreien von Leonidio bereitet gründlich seit geraumer Zeit sein eigenes „afano“. Seine Herstellung erfordert eine spezielle Technik, die Schilf und Papier verwendet. Luftballons können eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen.

Damit sie gefeuert werden, werden sie mit einem Lappen mit Öl und Petroleum getränkt. Es ist geschätzt, dass jede Gemeinde rund 100 Luftballons verlässt. Auffällig ist auch derfh Abend des Karfreitags, wenn alle Pfarreien von Leonidio sich auf dem Dorfplatz treffen und konkurrieren um die schönste Karfreitagsprozesion.

Das einzig Sichere ist, dass jener Auferstehungsabend einzigartig ist. Das Ostern in Leonidio ist so beeindruckend, dass Dimitris Psathas einmal schrieb  ,,in Patras für den  Karneval und in Leonidio für Ostern,,.

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